Burnout-Prävention und Effizienz-Steigerung in Unternehmen gehen Hand in Hand

In der aktuellen Burnout-Debatte geht es inzwischen auch sehr explizit um volkswirtschaftliche Fragen – die rasante Zunahme von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz verursacht durch lange Fehlzeiten und Behandlungskosten pro Jahr finanzielle Aufwendungen in Millionenhöhe. Gesundheits-Experten, Politiker und Ökonomen sind sich darüber einig, dass eine wirksame Burnout-Prävention in den Unternehmen selbst beginnen muss, auf der Agenda notwendiger Veränderungen stehen dabei Fragen wie Work-Life-Balance, Minimierung von Unternehmensarbeit und Erreichbarkeit abends und am Wochenende sowie Veränderungen in Unternehmens-Philosophien und Führungsstilen.

Ein Burnout-Fall kann Unternehmen bis zu 100.000 Euro kosten

Burnout-Experten wissen: Ein Burnout-Fall kann auch für die Unternehmen teuer werden, die Kosten können je nach Position für einen einzigen Betroffenen durchaus 50.000 bis 100.000 Euro betragen. Eine Rolle spielen hier nicht nur die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sondern vor allem der zumindest temporäre Verlust von Expertenwissen und Know-how. Nachhaltige Burnout-Prävention auf allen Ebenen der Unternehmenshierarchie ist daher inzwischen ein wichtiger Effizienz-Faktor in Firmen – die Aufwendungen dafür sollten als eine Investition betrachtet werden, die sich im betrieblichen Alltag schnell und nachhaltig amortisiert.

Wirksame Burnout-Prävention durch Arbeitsorganisation und Transparenz

Betriebliche Maßnahmen zur Burnout-Prävention sollten dabei nicht den Einzelfall, sondern vor allem strukturelle Veränderungen im Auge haben – ein Punkt, der von Managern und Personal-Experten allerdings noch kaum gesehen wird. Dauerstress durch die Arbeitsverdichtung in modernen Unternehmen, unklare oder widersprüchliche Hierarchien, die Informationsverteilung im gesamten Unternehmen und kollidierende Rollen- oder Leistungserwartungen von Vorgesetzten und Kollegen spielen bei der Entstehung eines Burnouts eine ebenso große Rolle wie „isolierte“ psychische Faktoren, zumal der einzelne Mitarbeiter keinen Einfluss auf die strukturellen Gegebenheiten seiner Firma hat.

Durch entsprechende Veränderungen bei der Arbeitsorganisation, Hierarchie, Kommunikation und genereller Transparenz sowie der Entwicklung der entsprechenden Führungsstile werden die Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag in der Regel wesentlich entlastet. Gleichzeitig hilft ein solcher Ansatz oft auch außerhalb der expliziten Burnout-Prävention dabei, die materiellen und personellen Ressourcen eines Unternehmens effektiv zu bündeln.

In den Intensiv-Trainings der Gesundheitsakademie Schmidbauer zur Burnout-Therapie und Prävention kommen auf Ihren Wunsch – wenn Sie beispielsweise als Firmeninhaber, Geschäftsführer oder Manager tätig sind – auch Ihre Wunsch-Themen in diesem Kontext zur Sprache. Unser Ansatz zielt dabei natürlich auf Ihre individuelle Burnout-Prävention, die aber durchaus eine Multiplikatoren-Funktion in Ihrem Unternehmen haben kann.

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Datum: Montag, 15. Oktober 2012 11:19
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