Dem Burnout davonlaufen mit aktiver An- und Entspannung

Viele Techniken und Methoden zeigen Erfolge

Menschen, die zu übermäßigen Ängsten neigen, leben auf einem erhöhten Erregungsniveau und haben oftmals Probleme, sich wirklich zu entspannen. Umso wichtiger ist es für sie, aktiv etwas für die Entspannung zu tun. Ein ständiges Angespanntsein erhöht die gefahren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Burnout.

 

Die Techniken und Methoden

Regelmäßige Bewegung ist die einfachste und wirksamste Methode, Druck abzulassen. Leichtes Herz-Kreislauf-Training durch Schwimmen, Nordic-Walking oder Radfahren baut Stresshormone ab und kräftigt das Immunsystem.

Beim Autogenen Training unternimmt der Patient eine gedankliche Reise in den Körper und findet so zu innerer Ruhe. Beispiel: Er legt sich auf den Rücken und stellt sich vor, sein Bauch sei ein See, in den ein kleiner Stein hineingeworfen wird. Der Stein sinkt langsam ab, immer weiter nach unten. Die Atmung wird dabei ruhiger und tiefer. Nach einer Weile widmet sich der Patient gedanklich verschiedenen Muskelpartien, den Armen, den Beinen, spürt aktiv nach, wie sie schwer daliegen und sich entspannen.

 

Auch die Progressive Muskelentspannung zielt darauf ab, ein Gefühl für Spannung und Entspannung zu bekommen. Dabei werden nacheinander verschiedene Muskelpartien für ein paar Sekunden angespannt, um diese dann bewusst wieder zu entspannen. So werden im Körper unbemerkte Verkrampfungen aufgespürt und gelöst. Über die körperliche Entspannung kommt schließlich dann die seelische zum Ausgleich.

Bei der Autosuggestion spricht man sich in ruhigem, klarem Ton positive Sätze vor oder lässt sie sich in einem Kursus vorsprechen. Diese sollen, die zu einem veränderten Handeln oder Denken anspornen. Ein klassischer Satz aus dem Repertoire ist: „Ich bin jetzt ruhig und gelassen“. „Ich bin ganz ruhig und entspannt.“ Autosuggestion kann ebenso in akuten Angstsituationen zum Loslassen beitragen. Hier lauten die Sätze unter anderem: „Angst ist nur vorübergehend.“ Oder: „Ich setze mich bewusst der Angst aus.“

 

Asiatische Entspannungstechniken

wie Yoga, Tai-Chi und Qigong verhelfen Körper und Seele zur Ruhe. Hier lohnt es sich durchaus, tiefer einzusteigen. Denn diese Techniken verstehen sich auch als eigene Lebensphilosophien, die in schwierigen Phasen innere Kraft verleihen können.

Sie sind für jeden erlernbar und teilweise erfolgreiche Bestandteile in Anti-Burnout-Trainings und Stressbewältigungsprogrammen.

 

 

 

 

 

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Datum: Dienstag, 20. August 2013 12:24
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