Depression und Burn-Out

Burnout und Depression. Zwei Schlagwörter, die in den letzten Jahren die moderne Medizin geprägt haben. Zwei Krankheitsbilder, die viele Menschen bereits erlebt haben, zwei Krankheitsbilder die unglaublich schwer zu erkennen sind und Gefahren für Leib und Seele bedeuten. Trotz allem ist es auch eine Chance auf ein neues Leben.

Vor Jahren schockte eine Nachricht die Welt. Der deutsche Nationaltorhüter Robert Enke hatte freiwillig sein Leben beendet. Das Wort Depression machte plötzlich die Runde und jeder fragte sich warum gerade so ein erfolgreicher Mensch?
Und hier liegt die Gefahr. Kaum einer bekommt den internen körpereigenen Zustand mit. Selbst enge Freunde und Familienmitglieder erkennen nur schwer das Krankheitsbild.

Ähnlich wie bei einem Burnout gilt auch bei einer Depression: Ausgleich suchen. Sport, Hobby, Entspannungsphasen, alles was Spaß und Freude macht und das Gefühl der Befreiung ermöglicht. Stress vermeiden ist natürlich eine weitere Grundvoraussetzung.

Depression: Definition und Ursachen

Eine Depression ist eine psychische Störung, die sich in erster Linie durch anhaltende Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit zeigt. Viele der betroffenen Personen empfinden ihr Leben als sinnlos und ohne Aussicht auf Besserung der Situation. Die Ursachen von Depressionen sind so facettenreich wie die Betroffenen selbst: Traumatische Erlebnisse, körperliche Erkrankungen, soziale Belastungen, wie Arbeitslosigkeit oder Einsamkeit, aber auch andere psychische Probleme, wie etwa eine Suchterkrankung, sind nur einige Faktoren, die Depressionen auslösen können.

Symptome einer Depression

Auch die Symptome einer Depression können enorm vielfältig sein. Sie reichen von negativen Veränderungen in der Gefühlswelt der Betroffenen, wie Ängsten oder mangelndem Selbstwertgefühl bis hin zu psychosomatischen Problemen, wie Haut- oder Magen-Darm-Beschwerden. In der Folge werden Depressionen oftmals erst spät oder gar nicht erkannt, weil sie durch andere Erkrankungen oder unspezifische Symptome überschattet werden.

Vom Burn-Out in die Depression

Häufig bleibt eine Depression selbst von Freunden und Familie lange unbemerkt, während sie sich Schritt für Schritt in das Leben der Betroffenen schleicht. Nicht selten treten Depressionen im Zusammenhang mit dem Burn-Out-Syndrom auf. Dieser Zustand der vollständigen körperlichen und seelischen Erschöpfung ist die Folge einer anhaltenden Überforderung, die beispielsweise beruflichen oder sozialen Ursprungs sein kann. Jedoch begünstigen auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, wie sehr hohe Erwartungen an sich selbst, die Entstehung des Burn-Out-Syndroms.

Behandlung von Depressionen und Burn-Out

Depressionen und das Burn-Out-Syndrom sind ernstzunehmende Erkrankungen. Daher muss sich kein Patient scheuen, frühzeitig Hilfe aufzusuchen. Heute stehen verschiedenste Maßnahmen zur Verfügung, mit denen Depressionen gut behandelt werden können.
Die Depressionen sind ein Endpunkt des Burnout-Syndroms und müssen nicht notwendigerweise auftreten, auch wenn sich die Krankheitsbilder ähneln.

Viele Personen widerstehen sehr großen Belastungen auch über lange Zeiträume, selbst die gleiche Person kann in bestimmten Situationen identische Belastungen mehr oder weniger gut verkraften. Das ist aus dem Berufsleben bekannt, in welchem viele Menschen in einem gleichbleibenden Umfeld über relativ lange Zeiträume relativ ähnlichen Anforderungen gewachsen sein müssen.

Haben Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema? Wenden Sie sich an die Gesundheitsakademie Schmidbauer.

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Datum: Dienstag, 17. Dezember 2013 11:08
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