Die Folge von Stress: nervöse Unruhe (Teil 1)

Nervosität und innere Unruhe bestimmen den Alltag vieler Menschen. Die Folgen von Hektik und dem Stress im täglichen Leben!

Doch darf man nervöse Unruhe keinesfalls unterschätzen. Unbehandelt kann sie zu Schlafstörungen oder zu stressbedingten Erkrankungen wie etwa Magenschmerzen, Rückenschmerzen und Bluthochdruck führen.

Nervöse Unruhe erkennen

Stress und Hektik bestimmen den Alltag vieler Menschen. Nervosität und Anspannung sind häufig die Folgen. Wenn nervöse Unruhe über einen längeren Zeitraum besteht, sollte sie behandelt werden. Sie stört das innere Gleichgewicht.

Viele unterschiedliche Symptome zeigen an, dass sich innere Unruhe aufbaut. Häufig ist den Betroffenen nicht bewusst, dass sie aus dem inneren Gleichgewicht geraten sind. Wie also können Sie nervöse Unruhe und ihre Symptome erkennen und diese frühzeitig behandeln?

Symptome nervöser Unruhe im Alltag

  • Nervosität
  • Konzentrationsschwächen
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • unkontrollierte Stimmungsschwankungen und permanente Gereiztheit

Gesundheitliche Symptome

Die Anzeichen erhöhter Puls, Kopfschmerzen, Migräne oder Magenbeschwerden können ebenfalls auf nervöse Unruhe hindeuten. Manche Betroffene neigen zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen und stellen bei sich sogar stressbedingte Allergien oder krankhafte Hautveränderungen fest.

 

Wichtigste Ursache für nervöse Unruhe: permanenter Stress und Anspannung

Viele Menschen sind zunehmendem Stress in Beruf oder Privatleben ausgesetzt. Steigende Anspannung bringt uns weg von unserer inneren Ruhe und Gelassenheit.

Unser inneres Gleichgewicht gerät durch Stressoren aus den Fugen. Häufig sind die Betroffenen verschiedenen Stressfaktoren ausgesetzt, ohne sich darüber bewusst zu sein. Viele Gestresste überspielen das Problem und gestehen sich diese „vermeintliche“ Schwäche nicht ein. Wer gibt schon gerne zu, z.B. den beruflichen Anforderungen nicht Genüge tun zu können? Dadurch steigt die innere Unruhe nur weiter an.

Der erste Schritt, um gegen nervöse Unruhe vorzugehen, ist eine persönliche Stress-Analyse. Wer seine Stressoren kennt, kann sie auch gezielt vermeiden.
Überprüfen Sie Ihre eigenen Stressoren im Alltag: sind Sie belastet mit

  • Krankheiten und Schmerzen
  • hohen Verantwortungsgefühlen
  • Leistungs- und Zeitdruck in Beruf und Haushalt
  • Familiären oder Beziehungsprobleme
  • finanzielle Sorgen

Täglich im Gleichgewicht sein – wer kann das?

Das können nur die wenigsten von uns, weil die Belastungen vor allem im Berufsalltag ständig steigen.

Können wir unsere gewohnten Abläufe aufrecht erhalten, stimmt unser geistiges und körperliches Gleichgewicht. Müssen wir davon abweichen, kommt es zu angespannten Situationen, die in Stress ausarten können. Können wir über einen längeren Zeitraum nicht mehr in den gewohnten Alltags- Rhythmus kommen, führt dies zu dauerhafter Belastung, die sich in zunehmender Anspannung zeigt – wir leiden dann unter sogenannter nervöser Unruhe.

Ein Dauerzustand darf dies nicht werden, sonst drohen weiter reichende Erkrankungen wie beispielsweise ein Burnout. Treten einige Symptome gehäuft bei Ihnen auf, zögern Sie deshalb nicht sich professionelle Hilfe zu holen. Es gibt außerdem gezielte Trainings und Methoden, die jeder oder in Kursen erlernen und regelmäßig selber bei sich anwenden kann, um der Stressfalle zu entkommen.

Wenn Sie Hilfe suchen: wenden Sie sich vertrauensvoll an die Gesundheitsakademie Schmidbauer.

 

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Datum: Dienstag, 24. September 2013 8:30
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