Die Folge von Stress: nervöse Unruhe (Teil 2)

Hilfe bei nervöser Unruhe

Haben Sie die Ursachen für Ihre nervöse Unruhe erkannt, versuchen Sie am besten, die Stressoren zu vermeiden. Auf Anspannung muss immer Entspannung folgen. So stärken Sie Ihr inneres Gleichgewicht.

Hilfe bei Stress im Beruf

Planen Sie Ihr Tagespensum realistisch und schrauben Sie Ihre eigenen Ansprüche nicht zu hoch. Erledigen Sie anspruchsvolle Arbeiten morgens bis mittags. Am Morgen sind Sie leistungsfähiger. Sorgen Sie für eine störungsfreie Arbeitsatmosphäre.
Gewöhnen Sie sich folgendes an:

  • Lernen Sie, zu akzeptieren, was Sie nicht ändern können
  • Lernen Sie, “Nein” zu sagen
  • Klare Prioritäten setzen, Aufgaben auch mal delegieren
  • Regelmäßige Ruhepausen und Erholungsphasen an der frischen Luft einlegen
  • Freizeit nutzen Sie für sich ohne Notizen oder Erledigungen bzgl. Ihrer Arbeit
  • Urlaubstage ausschöpfen und bewusst abschalten mit Hobbies

Anspannung in Beruf, Haushalt, Familie und Privatleben reduzieren

Gehen Sie Ihre Woche entspannt an. Erstellen Sie für sich persönlich einen Wochenplan – bestenfalls an Ihrem letzten Arbeitstag der Vorwoche - und teilen Sie Ihre Aufgaben gezielt ein. Wenn Sie eine Sache nicht loslässt, schreiben Sie sie auf. Notieren Sie, was das Problem ist, was schlimmstenfalls passieren kann, wenn Sie die Sache nicht optimal geregelt bekommen und dann lernen Sie, sich damit zu arrangieren, dass Sie sich möglicherweise damit abfinden müssen, keine „beste“ Lösung hinzubekommen.

Diese Taktik hilft zumindest dabei, eine klare Ordnung in Ihrem Kopf zu schaffen, so dass Sie nicht ständig gedanklich an etwas „herumdoktern“

Verteilen Sie auch die Arbeiten. Familienmitglieder sollten mithelfen; Kinder können gar nicht früh genug eine gewisse Verantwortung lernen.

Nutzen Sie freie Zeit oder die frühen Morgenstunden gut zu kurzen Entspannungsübungen. Wenn Sie kein Frühaufsteher sind, tun Sie dies am Abend.

Sprechen Sie Probleme in der Familie offen an, bevor „die Mücke zum Elefanten“ wird. Das hilft Ihnen, nicht unruhig und nervös zu werden. Suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung

Als Ausgleich zu Beruf oder Haushalt machen Sie  gemeinsame Unternehmungen mit Ihrer Familie oder alleine mit Ihren Freunden. Zwischenmenschliche Kontakte sind wichtig für unseren Austausch.

Nehmen sie sich Zeit für sich und Ihre Hobbies.

Hilfe bei akuter nervöser Unruhe

Mit den verschiedenen Methoden zur Stressbewältigung können Sie die Auswirkungen von nervöser Unruhe lindern. In Akutsituationen bei großer innerer Unruhe helfen nützliche Ratschläge:

  • Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation, Atemtherapie oder autogenes Training nutzen,
  • kleine Pausen an der frischen Luft einlegen,
  • Entspannung durch ein warmes Bad oder eine Massage suchen,
  • beruhigende Musik hören,
  • für ausreichend Schlaf sorgen.

Um das innere Gleichgewicht wiederzufinden, gibt es gezielte Trainings und Methoden, die jeder oder in Kursen erlernen und regelmäßig selber bei sich anwenden kann, um der Stressfalle zu entkommen.

 

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Datum: Donnerstag, 26. September 2013 8:30
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