Stressmanagement Teil 1

 

Stressmanagement: lassen Sie es erst gar nicht zu einem Burnout kommen

Vorbeugen ist auch in Sachen Burnout besser als Nachsorgen. Wenn Sie glauben, Burnout gefährdet zu sein, haben wir Tipps für Sie, an die sich halten können.

6 wertvolle Tipps gegen Burnout:

Finden Sie die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Ruhe und Genuss sind die Schlüsselwörter für Ihre Ausgeglichenheit.

 

Permanente Erreichbarkeit reduzieren

Mit den heutigen Technologien (Handy, Internet etc.) sind die meisten von uns ständig erreichbar. Es ist einfach Routine geworden. Reduzieren Sie diese Erreichbarkeit soweit möglich. Von niemandem wird verlangt, permanent erreichbar und verfügbar zu sein. Das sind auch keine Laden-Geschäfte oder Ärzte. Schaffen Sie klar sichtbare Grenzen durch angekündigte „Kern“-zeiten, in denen Sie zur Verfügung stehen. Bleiben Sie an Ihren/m freien Tag/en offline. Machen Sie sich nicht verrückt wegen verpasster Nachrichten oder Anrufe.

 

Berufsalltag: Bewegung contra Sitzen

Bewegung tut immer gut – insbesondere dann, wenn Sie in Ihrem Beruf die meiste Zeit sitzend verbringen. Kleinere Wege und Höhenunterschiede sollten Sie gehen oder laufen, anstatt mit Aufzug oder motorisiert zu bewältigen. Das ist auch notwendig, um Ihre Wirbelsäule auf Dauer nicht zu sehr zu belasten und physischen Problemen vorzubeugen, die Sie später noch zusätzlich belasten würden.

 

Der Ruhetag

Auch wenn Ihr Kalender vor Terminen überquillt, achten Sie unbedingt auf mindestens einen freien Tag in der Woche – Ihren persönlichen Ruhetag. An diesem soll kein Computer eingeschaltet, keine Arbeit oder andere Verpflichtungen wahrgenommen werden. Es ist IHR Tag. Laufen Sie immer wieder Gefahr, diesen zu verplanen, tricksen Sie sich ein wenig aus und tragen Sie einfach „MEIN TAG“ als ganztägigen Termin in Ihrem Kalender ein. Durch diesen bewussten Eintrag fällt das Abschalten vom Berufsalltag leichter. Ein Tag nur für Sie ist wichtig, um die persönlichen Reserven wieder aufzutanken.

 

Sinnvolle, Spaß bringende Freizeitgestaltung

Sich einfach nur von Medien berieseln zu lassen kann entspannend sein. Aber nur kurzfristig, und es ist wenig sinnvoll. Und eigentlich haben Sie doch für unsinniges gar keine Zeit, oder? Sich während der Woche zwei Tag film- und fernsehfrei zu halten, kann neue Entspannung und Ablenkung vom Stress mit sich bringen. Nehmen Sie sich für ein bis zwei fernsehfreien Abende bewusst etwas vor, dass Ihnen besonders Freude macht.

 

Im Kontakt bleiben

Wir Menschen ziehen uns im Zeitalter der elektronischen Medien immer mehr zurück – von Freunden, Bekannten, von der Familie. Suchen Sie bewusst die Begegnung mit Menschen, bei denen Sie sich wohlfühlen und bei denen Sie abschalten können. Unternehmen Sie etwas gemeinsam mit anderen Menschen, so verlernen Sie auch die persönliche Kommunikation nicht. Denken Sie daran: E-mails oder können nicht den Klang einer Stimme oder die persönliche Mimik wiedergeben.

 

Der Schlaf – die Körperfunktionen werden wieder aufgeladen

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Ideal wären siebeneinhalb bis neun Stunden. Bedenken Sie, dass der Mensch einem 1,5-Stunden-Rythmus folgt. Auch ein Aus-dem-Schlaf-reißen durch den Wecker ist nicht sehr vorteilhaft und ermüdet zusätzlich, wenn Sie sich gerade in der Tiefschlafphase befinden. Wenn möglich, leben Sie in einem gleichbleibenden Rhythmus und gehen Sie in etwa zur selben Zeit schlafen.

Wenn Sie diesen Tipps regelmäßig folge leisten, können Sie einem Burnout entgegenwirken. Diese Anwendungen machen Sie stressresistenter.

 

 

 

 

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Datum: Montag, 8. Juli 2013 11:24
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