Tipps zur Vorbeugung des Burnout-Syndroms

Sind Sie Burnout-gefährdet? Folgende Tipps bieten für den Alltag Unterstützung zur Vorbeugung oder um die Ruhe zu bewahren.

Die moderne Dienstleistungsgesellschaft bringt für Menschen „unnatürliche“ Verhältnisse mit sich. Sitzende Tätigkeiten brauchen ein Gegengewicht. Für den Anfang reichen pro Woche zwei bis drei Mal eine halbe Stunde Bewegung zur Vorbeugung. Ob Sie lieber spazieren gehen oder Fahrrad fahren, Walken, Joggen oder ein bisschen Federball spielen, ist Ihnen überlassen. Bitte verzichten Sie dabei auf Leistungsvorgaben oder Zeitkorsette. Des Weiteren können Sie tägliche Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad unternehmen sowie ab und an auf Auto oder Öffentliche Verkehrsmittel verzichten.

Inzwischen ist es „Standard“, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Schenken Sie sich 15 bis 30 Minuten, um sich zu entspannen. Ihre Lieblingsmusik hören, einen Sonnenuntergang beobachten, ein Getränk in der Sonne genießen oder ein kleines Schläfchen einlegen sind einfach zu realisierende Möglichkeiten.

Wer tagsüber belastbar sein möchte, braucht genügend Schlaf. Gönnen Sie sich nachts eine halbe bis ganze Stunde mehr Schlaf, als sie sonst in Ihrem Tagesablauf einplanen. Selbst wenn Sie der Meinung sind, nicht mehr zu brauchen, probieren Sie es für einige Wochen aus, damit der Körper seinen Schlafrhythmus umstellen kann.
Wer tagsüber die Möglichkeit hat, kann sich ein „Powerschläfchen“ gönnen. Etwa 10 bis 20 Minuten Entspannung auf dem Sofa oder auf einem bequemen Stuhl helfen dem Körper, zwischendrin „Luft zu holen“ und nach dem Essen die Müdigkeit der ersten Verdauungsphase zu überbrücken.
Verzichten Sie vor dem Nachtschlaf auf Actionfilme und Krimis und wählen stattdessen leichte Lektüre. Wenn es das Wetter erlaubt, können Sie einen kleinen Abendspaziergang vor dem Zubettgehen machen. Alkohol und schweres Essen am Abend verringern die Schlafqualität. Legen Sie Ihre Essenszeiten etwas vor, der Effekt wird spürbar sein.

Selbst wenn Sie kein Müsli- oder Rohkostfan sind, lässt sich die Ernährung bewusster gestalten. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen, setzen Sie sich dazu bewusst und verzichten auf „Snacks unterwegs“. Ihr Magen wird sich über zerkleinertes Essen freuen und Ihnen damit danken, dass Übersäuerungen aufgrund von zu großen Happen zurückgehen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Leben zu wenig Freude in sich birgt, treffen Sie sich mit Menschen, mit denen Sie sich wohl fühlen, und genießen ungeniert spaßige Gespräche ohne tiefer gehenden Sinn. Oder gehen Sie an Orte wie zum Beispiel zum Improvisationstheater, ins Kino in einen lustigen Film oder ins Kabarett, um frei und viel zu lachen. Denn Lachen baut Stress ab, stärkt Ihr Immunsystem und stabilisiert den Blutdruck.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Wenden sie sich an die Gesundheitsakademie Schmidbauer.

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Datum: Dienstag, 11. Februar 2014 14:37
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