Zuspruch von Vorgesetzten kann Burnout verhindern

Jeder der unter Burnout leidet, steckt in einem tiefen Loch fest. Vorgesetzte können dies aber verhindern. Immer mehr Berufstätige leiden unter dem Burnout-Syndrom und die Zahl der betroffenen Patienten steigt. Eine Studie fand heraus, dass der eigene Chef mit persönlicher Ansprache und rechtzeitiger Entlastung des Arbeitnehmers das Risiko an Burnout zu erkranken, deutlich verringern könnte. Eine Unterbrechung der Unterstützung führt dazu, dass die durch Burnout bedingten Ausfälle der Belegschaft rasant wieder auf den alten Stand steigen, heißt es in der Langzeit-Studie des Schweizer Institutes sciencetransfer in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung.

Laut einer Studie im Jahr 2009 der Betriebskrankenkassen, entstehen durch arbeitsbedingte psychische Belastungen volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 6.3 Milliarden Euro, dabei entfallen etwa 3 Milliarden auf Krankheitsbehandlungen und der Rest auf den Produktionsausfall.

Durch die richtigen Worte des Vorgesetzten könnten sich die durch Burnout bedingten Erkrankungen um 10 Prozent reduzieren. Dies würde eine Einsparung von mehreren Hundert Millionen Euro jährlich mit sich bringen. Hilfreich seien zum Einen bessere Arbeitsbedingungen, Tipps und Entlastung. Anderseits seien auch Zuspruch, Trost, Motivation und besonders Zuhören die nachweisbar positiven Faktoren.

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Datum: Dienstag, 12. Oktober 2010 11:52
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