Chronisches Erschöpfungssyndrom oder Burnout?

Dienstag, 28. Januar 2014 12:11

Mit Erschöpfungssyndrom bezeichnet man heute in erster Linie ein Burnout, also eine Stresskrankheit. Ursprünglich bezeichnet Erschöpfungssyndrom eine schwere chronische Krankheit, unter der ungefähr ein halbes Prozent der Bevölkerung leidet.

Das chronische Erschöpfungssyndrom ist keine psychiatrische Störung, sondern eine mehrjährige körperliche Erkrankung, welche die Erkrankten häufig der Fähigkeit beraubt, für sich selbst zu sorgen. Nicht selten werden sie Bettlägrig. Während der Dauer der Krankheit leiden sie unter starken Kopf- und Muskelschmerzen. Anstrengungen und Infektionskrankheiten können ihren Zustand bedeutend verschlechtern. Diese Krankheit ist wenig bekannt. [...]

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Burnout bei jungen Müttern

Donnerstag, 23. Januar 2014 12:50

Erst hieß es, Burn-out sei eine reine Manager-Krankheit, doch inzwischen ist unter Experten die Erkenntnis durchgedrungen: Auch berufstätige Mütter sind besonders gefährdet, in diesen Zustand des Ausgebranntseins zu geraten. Manchmal geht das schleichend vor sich, doch gerade bei engagierten, perfektionistischen Frauen gibt der Körper oft auch mit aus heiterem Himmel auftretenden Beschwerden das Signal: Bis hierher und nicht weiter! Nicht umsonst hat sich der moderne Begriff „Familienmanagerin“ etabliert, denn die Aufgaben einer (berufstätigen) Mutter sind genauso komplex und der Zeitdruck, unter dem sie steht, ist genauso hoch wie in einer Führungsposition. [...]

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Was bedeutet das Burnout-Syndrom für Angehörige

Dienstag, 21. Januar 2014 12:27

Ihr Partner, ein naher Verwandter oder Angehöriger leidet am Burnout-Syndrom? Sie möchten gerne helfen, wissen aber nicht, wie Sie sich verhalten sollen?

Damit stehen Sie nicht allein da. Das Burnout-Syndrom betrifft immer auch das familiäre und soziale Umfeld. Ein Mensch der am Burnout-Syndrom leidet, fühlt sich lustlos und überfordert. Sein Selbstwertgefühl ist auf dem Nullpunkt, er fühlt sich minderwertig und zu nichts nutze.

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Altersdepression und Burnout

Donnerstag, 16. Januar 2014 12:43

Ältere Menschen sind sich oft Lebenslagen ausgesetzt, in denen sie sich großen psychologischen Herausforderungen stellen müssen. Der Verlust von Ehepartner und langjährigen Freunden, die nachlassende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit oder oder Einschränkungen bei der Mobilität sind nur einige der möglichen Ursachen für Depressionen im Alter.

In früheren Jahren wurde diese Form der Depression im Alter oft fälschlicherweise als Altersdepression bezeichnet. Mittlerweile ist der Kenntnisstand in der medizinischen Forschung jedoch vorangeschritten und die Klassifizierung der Altersdepression existiert in der modernen Medizin nicht mehr. Tatsächlich ist es nämlich so, dass es statistisch gesehen keine Häufung von depressiven Verhalten bei älten Menschen im Vergleich zu jungen Menschen gibt. [...]

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Symptome und Formen einer Depression

Dienstag, 14. Januar 2014 10:07

Depressionen können unterschiedliche Symptome verursachen. Ausgelaugt, unkonzentriert und ohne Energie – so fühlen sich viele Patienten. Was früher leicht von der Hand ging, fällt nun schwer.
Auch wenn eine Depression meist auf ein Bündel individuell zusammenwirkender Ursachen zurückzuführen ist und sich ebenso vielfältig äußern kann, so gibt es doch einige recht charakteristische Anzeichen: zum Beispiel das Gefühl, nichts mehr empfinden zu können, freudlos, mut-, freud-, antriebs- und kraftlos zu sein. Alles, was früher Spaß machte, erscheint plötzlich bedeutungslos, selbst einfache Tätigkeiten werden als anstrengend empfunden.

Die Mehrheit der Kranken erlebt die Depression in ihrer monopolaren oder auch unipolaren Form. Etwa ein Prozent der erwachsenen Deutschen leidet an der bipolaren Form – früher manisch-depressive Erkrankung genannt. [...]

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Depressionen und Burnout bei Kindern und Jugendlichen

Donnerstag, 9. Januar 2014 10:18

Nach Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO wird die Depression im Jahre 2020 die zweithäufigste Krankheit weltweit sein, und die häufigste in der sogenannten entwickelten Welt, den OECD-Staaten. Doch trotz ihrer weiten Verbreitung gehört sie immer noch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen. Besonders besorgniserregend an der Statistik ist, dass die Patienten immer jünger werden.

Hauptgruppe sind Zehn- bis Zwanzigjährige, aber es gibt auch schon Siebenjährige, die sich dem schulischen Druck nicht gewachsen fühlen. Die trostlose Zukunftsperspektive, die drohende Arbeitslosigkeit, das Fehlen von Bindungsstrukturen und die allgemeine Sprachlosigkeit in den Familien – da stellt sich bei den Kindern oft das Gefühl ein, nicht gewünscht zu sein. Eindeutig erkennbar sind die selbstzerstörerischen Auswirkungen der Depression wie die Magersucht oder das Selbstverletzen durch Ritzen der Haut. [...]

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Berufsanfänger und das Burnout-Syndrom

Dienstag, 7. Januar 2014 10:57

Das Burnout-Syndrom trifft nicht mehr nur Führungskräfte oder Menschen in sozialen Berufen im mittleren Alter. Auch immer mehr Berufsanfänger leiden unter dem Ausgebranntsein. Nach Studien der Krankenkassen DAK, TK und AOK leidet jeder zehnte Berufstätige unter 30 Jahren unter Schmerzen ohne organische Ursachen, meist begleitet von Burn-out und Depressionen. Auch der Betriebskrankenkassen Bundesverband beobachtet, dass seit 2004 immer mehr junge Arbeitnehmer mit der Diagnose Burn-out krankgeschrieben werden. [...]

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Burnout im Studium

Donnerstag, 2. Januar 2014 11:44

Burn-out gilt als typisches Leiden der Chefetagen. Führungskräfte, die unter Druck stehen, ständig am Mobiltelefon hängen und von einem Meeting ins andere hetzen zählen zu den Betroffenen. Doch auch unter Studenten ist die Diagnose weit verbreitet. Kürzere Studienzeiten, mehr Stoff, steigender Leistungsdruck: Der Stress im Studium macht immer mehr Studenten krank. Oft kommt der Burn-out schon vor dem ersten Studienabschluss.

Möglichst schnell studieren, möglichst viele Fremdsprachen lernen und mindestens fünf Praktika durchlaufen: Der Druck auf Absolventen nimmt zu. Das hat manchmal auch gesundheitliche Folgen. [...]

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Die Phasen beim Burnout-Syndrom

Donnerstag, 26. Dezember 2013 10:25

Deutliche Warnzeichen für die Anfangsphase des Burn-outs sind chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Die Abgrenzung zum Stress (der auch positiv sein kann), ist schwierig. Das Burnout-Syndrom kommt nicht von heute auf morgen. Es handelt sich um einen stetig wachsenden Prozess. Bis heute gibt es keine festgelegten typischen Entwicklungsschritte dieser Krankheit, weshalb es sich über die Jahre mehrere Mediziner, Psychoanalytiker und Fachärzte zur Aufgabe gemacht haben, den Prozess des Burnout-Syndroms trotz seiner unterschiedlichen Ausprägung von Fall zu Fall in einem Phasen Modell darzustellen. Je nach Detailgenauigkeit des Modells werden unterschiedliche beziehungsweise unterschiedlich viele Phasen abgebildet.

Die Klassifizierung der unterschiedlichen Phasen reicht hierbei von 3 bis 30 Burnout-Stufen, wobei die Übergänge zwischen den einzelnen Stufen oder Phasen stets fließend sind und individuell völlig unterschiedlich empfunden werden können. [...]

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Burn-Out kann jeden treffen

Donnerstag, 19. Dezember 2013 12:31

Das Burn-out-Syndrom kann jeden treffen. Es kommt nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich langsam, manchmal über Jahre. Wohl jeder von uns hat zumindest die Anfangsphasen schon einmal erlebt. Ignorieren wir dann die Warnzeichen, kann das am Ende zu existenzieller Verzweiflung führen. In dieser letzten Phase sind die Symptome eines Burn-outs nicht mehr von denen einer Depression zu unterscheiden. Die Übergänge zwischen beiden Leiden sind fließend.

Burn-out wird häufig als Phänomen der beruflich Erfolgreichen dargestellt. Eine chronische Erschöpfung von Menschen, die von sich nicht mehr und nicht weniger verlangen, als Weltmeister ihrer Disziplin zu werden. Ist Burn-out-Syndrom also nur ein Modewort, mit dem ich mich aus der Durchschnittlichkeit heraushebe in die Liga der Karrieretypen und mit dessen Hilfe ich mir bei Bedarf eine gesellschaftlich akzeptierte Auszeit verschaffe? Die Wirklichkeit ist viel komplexer. Denn ein Burn-out-Syndrom muss nicht immer etwas mit dem Beruf zu tun haben – auch das Privat- und Familienleben kann zu dieser völligen Erschöpfung führen. Und es hat seine Ursache auch nicht unbedingt und ausschließlich in unzumutbaren äußeren Bedingungen, sondern vermutlich ebenso in uns selbst und unseren unrealistischen Erwartungen. [...]

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