Depression und Burn-Out

Dienstag, 17. Dezember 2013 11:08

Burnout und Depression. Zwei Schlagwörter, die in den letzten Jahren die moderne Medizin geprägt haben. Zwei Krankheitsbilder, die viele Menschen bereits erlebt haben, zwei Krankheitsbilder die unglaublich schwer zu erkennen sind und Gefahren für Leib und Seele bedeuten. Trotz allem ist es auch eine Chance auf ein neues Leben.

Vor Jahren schockte eine Nachricht die Welt. Der deutsche Nationaltorhüter Robert Enke hatte freiwillig sein Leben beendet. Das Wort Depression machte plötzlich die Runde und jeder fragte sich warum gerade so ein erfolgreicher Mensch?
Und hier liegt die Gefahr. Kaum einer bekommt den internen körpereigenen Zustand mit. Selbst enge Freunde und Familienmitglieder erkennen nur schwer das Krankheitsbild.

Ähnlich wie bei einem Burnout gilt auch bei einer Depression: Ausgleich suchen. Sport, Hobby, Entspannungsphasen, alles was Spaß und Freude macht und das Gefühl der Befreiung ermöglicht. Stress vermeiden ist natürlich eine weitere Grundvoraussetzung. [...]

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Burnout-Syndrom – Geschichte und Entstehung

Donnerstag, 12. Dezember 2013 12:06

In den 1970er entstand der Begriff “Burn Out Syndrom” und beschreibt damals wie heute den Zustand der emotionalen Erschöpfung. Der Begriff Burn-Out-Syndrom wurde durch den Psychologen Herbert Freudenberger geprägt. Freudenberger fiel auf, dass insbesondere Menschen in sozialen Berufen überdurchschnittlich oft krankgeschrieben wurden. Lehrer, Ärzte, Sozialarbeiter und ähnliche Berufsgruppen waren der anstrengenden Arbeit und den eigenen Ansprüchen und Erwartungen nicht mehr gewachsen und “brannten aus”. Sie fühlen sich ausgebrannt? [...]

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Burnout-Syndrom immer weiter verbreitet

Dienstag, 10. Dezember 2013 9:33

Nicht nur Prominente klagen über das Burnout-Syndrom.

Immer häufiger wird die Diagnose Burnout gestellt. Wörtlich übersetzt bedeutet Burnout „Ausgebranntsein“. Ein Zustand völliger emotionaler Leere, Orientierungslosigkeit und Frustration. Geprägt wurde dieser Begriff in den 1970er Jahren von Herbert Freudenberger.
Besonders betroffen sind solche Personen, die sich als leistungsstark, zielstrebig und ehrgeizig beschreiben lassen. Zwischen den Anforderungen aus Familie und Beruf reiben sie sich auf, bis sich ein Gefühl der vollkommenen Erschöpfung einstellt. Mitunter gehen diese Erschöpfungszustände mit Depressionen einher.
Unabhängig von Alter, sozialem Status oder Geschlecht kann es Jeden treffen. Gefährdet sind alle, die ihren Alltag als kräftezehrend empfinden. [...]

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Burnout in der Familie

Donnerstag, 5. Dezember 2013 9:28

Für Burnout gibt es viele Gründe. Es kann die Dreifachbelastung durch Pflege, Familie und Beruf sein. Es können existenzielle Geldsorgen, unüberwindbare Spannungen zwischen Mann und Frau oder extrem belastende Arbeitsbedingungen sein.
Die Symptome eines Burnouts gehen immer mit einem Gefühl der starken Überlastung und des Ausgebranntseins einher. Manchmal ist Burnout auch ein Vorbote von Krankheit.

Familien(-mitglieder) brauchen oftmals Unterstützung von außerhalb. Sie schaffen es nicht mehr alleine. Sie brauchen Netzwerke, die ihnen die Lasten abnehmen. Ganz konkret: Ein Opa, der das Kind von der KiTa abholt und versorgt. Eine Nachbarin, die jede Woche einen halben Tag beim dementen Vater bleibt. Eine Freundin, die zuhören kann. [...]

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Burnout vorbeugen: Nehmen Sie sich eine Auszeit

Dienstag, 3. Dezember 2013 10:54

Einer Krankheit vorzubeugen, die als solche nicht anerkannt ist, ist nicht einfach, aber man kann natürlich den Symptomen des Burnout sehr wohl und mit verschiedenen Maßnahmen vorbeugen. Dies geht natürlich besonders gut, wenn Sie sich dafür die notwendige Zeit nehmen, also beruflich kürzer oder – zumindest vorübergehend – ganz zurücktreten. Eine solche Auszeit, um einem Burnout vorzubeugen, nehmen immer mehr Menschen in Deutschland, auch Prominente. Es gibt einige grundsätzliche Tipps und Verhaltensweisen, die helfen, ein Burnout zu verhindern beziehungsweise seine Ausprägung zu dämpfen. Dazu zählen eine gesundere Lebensweise mit möglichst weitem Verzicht auf Alkohol, Nikotin sowie anderer Drogen. Viel Bewegung, viele Ruhezeiten sowie sportliche Aktivitäten sind immer hilfreich. Zudem unterstützen Entspannungs,- Atem- und Meditationsübungen. Allerdings treffen alle diese Maßnahmen nicht unbedingt den Kern des Problems, nämlich den beruflichen Anforderungen und die dem gegenüberstehenden individuellen Fähigkeiten. Wenn dies auseinanderklafft, kann man zwar gut seine Lebensweise ändern, aber das Grundproblem bleibt. Es gibt zwei Möglichkeiten, das grundsätzliche Problem anzugehen: die externen, beruflichen Belastungen beziehungsweise Überlastungen müssen gedrosselt werden und/oder die individuellen Fähigkeiten und Belastungsgrenzen erhöht werden. Dabei geht es um die Verbesserung des Selbst-Managements und der Selbstregulierung, die in den psychologischen Bereich gehen. [...]

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Begleiterkrankungen bei Burnout

Donnerstag, 28. November 2013 9:03

Nicht selten geht das Burnout-Syndrom mit psychosomatischen oder körperlichen Begleiterkrankungen einher, wie depressiven Störungen, Angststörungen, Bluthochdruck, orthopädischen Beschwerden bei Verspannungen, chronischem Tinnitus usw.. Langfristig kann sich eine immer negativer werdende Einstellung zu den anfänglich als positiv erlebten Herausforderungen und eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Oft sind massive Selbstwertprobleme und zunehmende Selbstunsicherheit eine weitere langfristige Folge. Bessert sich das Burn-out-Syndrom, gehen in der Regel auch die anderen Beschwerden zurück. [...]

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Stress – nehmen Sie den Druck aus Ihrem Leben

Dienstag, 26. November 2013 10:30

Für mehr als jeden zweiten Deutschen gehört Stress zum Alltag, zeigt eine aktuelle Umfrage. Aus den Daten lässt sich auch ablesen, was uns besonders unter Druck setzt.

59 Prozent der Deutschen lassen Stress einfach auf sich zukommen, 17 Prozent laufen unter Druck sogar erst zur Höchstform auf. Beide Strategien können dabei helfen, souverän mit der Anspannung umzugehen. Wer stattdessen versucht, Druck aus dem Weg zu gehen (17 Prozent), ist stärker Burnout-gefährdet und berichtet besonders häufig von psychischen Beschwerden wie Depressionen oder Angstzuständen. [...]

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Stresssymptome ernst nehmen

Donnerstag, 21. November 2013 10:13

Wir sind den ganzen Tag auf Hochtouren, arbeiten mittags durch, erledigen rasch noch hier etwas, rufen noch schnell dort an. Das geht auf Dauer an die Substanz. Wer jetzt nicht gegensteuert und Stresssymptome erkennt, ist Burnout-gefährdet.

Manchmal spüren wir, wie das Herz ein paar Schläge zu viel einstreut. Aber im nächsten Moment ist wieder alles in Ordnung und wir machen genau dort weiter, wo wir aufgehört haben. Einige kennen auch das Gefühl, dass Stresssymptome des Körpers nicht mehr sofort verschwinden. Ein Ohrgeräusch bleibt länger. Das Augenlid zuckt. Der Schlaf wird oberflächlicher. Wir wachen nachts auf und geistern durch die Wohnung. Essattacken überfallen uns und wir können Süßem nicht mehr widerstehen. All das sind deutliche Zeichen des Körpers, dass er an die Grenze seiner gesunden Leistungsfähigkeit gestoßen ist. [...]

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Tipps für Angehörige von Burnout-Betroffenen

Dienstag, 19. November 2013 10:53

Nehmen wir an, ein Familienmitglied von Ihnen leidet an Burnout. Was können Sie tun?

Burnout ist eine Krankheit, die nicht nur für den Betroffenen selbst belastend ist, auch die Burnout Angehörigen leiden in der Regel unter diesem Zustand. Denn die Situation erfordert viel Einfühlungsvermögen und Geduld, oft über einen langen Zeitraum. Das kann Familienmitglieder überfordern – Hilflosigkeit, Trauer, Wut oder Angst können sich breit machen. Wenn schon die Betroffenen häufig erst in der letzten, kritischen Burnout Phase feststellen, dass Sie darunter leiden, werden auch Angehörige von Burnout Betroffenen die Signale und Verhaltensänderungen nicht verstehen und auch die Ursache dafür voerets nicht nachvollziehen können.
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Burnout durch Mobbing und wie man vorbeugen kann

Donnerstag, 14. November 2013 10:36

Es gibt einige Maßnahmen die man gegen Mobbing unternehmen kann. Viele Praktiker empfehlen Betroffenen klar und deutlich „Stop“ zu sagen. Auch empfiehlt es sich die Unterstützung einer Beratungsstelle wie der Gesundheitsakademie Schmidbauer in Anspruch zu nehmen.

Aber auch im Betrieb kann man sich zunächst Hilfe holen, wie zum Beispiel die des Vorgesetzten. Ist dieser selber in den Mobbing-Prozess involviert, muss man eine Leiter nach oben gehen und dessen Vorgesetzten um Hilfe bitten. Ist keiner der Vorgesetzten bereit zu helfen, kann man sich auch gleichgestellte Kollegen suchen und nach Unterstützung fragen. Gespräche mit Täter und Betroffenen sollten wenn möglich immer zu dritt geführt werden. Der dritte Mann dient dabei als Couch, Moderator und Zeuge. Auch kann der Betriebsrat mit einbezogen werden, gerade wenn die Mobbingattacken vom eigenem Chef kommen. [...]

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