Tag-Archiv für » Burnout-Therapie «

Chronisches Erschöpfungssyndrom oder Burnout?

Dienstag, 28. Januar 2014 12:11

Mit Erschöpfungssyndrom bezeichnet man heute in erster Linie ein Burnout, also eine Stresskrankheit. Ursprünglich bezeichnet Erschöpfungssyndrom eine schwere chronische Krankheit, unter der ungefähr ein halbes Prozent der Bevölkerung leidet.

Das chronische Erschöpfungssyndrom ist keine psychiatrische Störung, sondern eine mehrjährige körperliche Erkrankung, welche die Erkrankten häufig der Fähigkeit beraubt, für sich selbst zu sorgen. Nicht selten werden sie Bettlägrig. Während der Dauer der Krankheit leiden sie unter starken Kopf- und Muskelschmerzen. Anstrengungen und Infektionskrankheiten können ihren Zustand bedeutend verschlechtern. Diese Krankheit ist wenig bekannt. [...]

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Die Phasen beim Burnout-Syndrom

Donnerstag, 26. Dezember 2013 10:25

Deutliche Warnzeichen für die Anfangsphase des Burn-outs sind chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Die Abgrenzung zum Stress (der auch positiv sein kann), ist schwierig. Das Burnout-Syndrom kommt nicht von heute auf morgen. Es handelt sich um einen stetig wachsenden Prozess. Bis heute gibt es keine festgelegten typischen Entwicklungsschritte dieser Krankheit, weshalb es sich über die Jahre mehrere Mediziner, Psychoanalytiker und Fachärzte zur Aufgabe gemacht haben, den Prozess des Burnout-Syndroms trotz seiner unterschiedlichen Ausprägung von Fall zu Fall in einem Phasen Modell darzustellen. Je nach Detailgenauigkeit des Modells werden unterschiedliche beziehungsweise unterschiedlich viele Phasen abgebildet.

Die Klassifizierung der unterschiedlichen Phasen reicht hierbei von 3 bis 30 Burnout-Stufen, wobei die Übergänge zwischen den einzelnen Stufen oder Phasen stets fließend sind und individuell völlig unterschiedlich empfunden werden können. [...]

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Burn-Out kann jeden treffen

Donnerstag, 19. Dezember 2013 12:31

Das Burn-out-Syndrom kann jeden treffen. Es kommt nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich langsam, manchmal über Jahre. Wohl jeder von uns hat zumindest die Anfangsphasen schon einmal erlebt. Ignorieren wir dann die Warnzeichen, kann das am Ende zu existenzieller Verzweiflung führen. In dieser letzten Phase sind die Symptome eines Burn-outs nicht mehr von denen einer Depression zu unterscheiden. Die Übergänge zwischen beiden Leiden sind fließend.

Burn-out wird häufig als Phänomen der beruflich Erfolgreichen dargestellt. Eine chronische Erschöpfung von Menschen, die von sich nicht mehr und nicht weniger verlangen, als Weltmeister ihrer Disziplin zu werden. Ist Burn-out-Syndrom also nur ein Modewort, mit dem ich mich aus der Durchschnittlichkeit heraushebe in die Liga der Karrieretypen und mit dessen Hilfe ich mir bei Bedarf eine gesellschaftlich akzeptierte Auszeit verschaffe? Die Wirklichkeit ist viel komplexer. Denn ein Burn-out-Syndrom muss nicht immer etwas mit dem Beruf zu tun haben – auch das Privat- und Familienleben kann zu dieser völligen Erschöpfung führen. Und es hat seine Ursache auch nicht unbedingt und ausschließlich in unzumutbaren äußeren Bedingungen, sondern vermutlich ebenso in uns selbst und unseren unrealistischen Erwartungen. [...]

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Depression und Burn-Out

Dienstag, 17. Dezember 2013 11:08

Burnout und Depression. Zwei Schlagwörter, die in den letzten Jahren die moderne Medizin geprägt haben. Zwei Krankheitsbilder, die viele Menschen bereits erlebt haben, zwei Krankheitsbilder die unglaublich schwer zu erkennen sind und Gefahren für Leib und Seele bedeuten. Trotz allem ist es auch eine Chance auf ein neues Leben.

Vor Jahren schockte eine Nachricht die Welt. Der deutsche Nationaltorhüter Robert Enke hatte freiwillig sein Leben beendet. Das Wort Depression machte plötzlich die Runde und jeder fragte sich warum gerade so ein erfolgreicher Mensch?
Und hier liegt die Gefahr. Kaum einer bekommt den internen körpereigenen Zustand mit. Selbst enge Freunde und Familienmitglieder erkennen nur schwer das Krankheitsbild.

Ähnlich wie bei einem Burnout gilt auch bei einer Depression: Ausgleich suchen. Sport, Hobby, Entspannungsphasen, alles was Spaß und Freude macht und das Gefühl der Befreiung ermöglicht. Stress vermeiden ist natürlich eine weitere Grundvoraussetzung. [...]

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Burnout-Syndrom – Geschichte und Entstehung

Donnerstag, 12. Dezember 2013 12:06

In den 1970er entstand der Begriff “Burn Out Syndrom” und beschreibt damals wie heute den Zustand der emotionalen Erschöpfung. Der Begriff Burn-Out-Syndrom wurde durch den Psychologen Herbert Freudenberger geprägt. Freudenberger fiel auf, dass insbesondere Menschen in sozialen Berufen überdurchschnittlich oft krankgeschrieben wurden. Lehrer, Ärzte, Sozialarbeiter und ähnliche Berufsgruppen waren der anstrengenden Arbeit und den eigenen Ansprüchen und Erwartungen nicht mehr gewachsen und “brannten aus”. Sie fühlen sich ausgebrannt? [...]

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Burnout in der Familie

Donnerstag, 5. Dezember 2013 9:28

Für Burnout gibt es viele Gründe. Es kann die Dreifachbelastung durch Pflege, Familie und Beruf sein. Es können existenzielle Geldsorgen, unüberwindbare Spannungen zwischen Mann und Frau oder extrem belastende Arbeitsbedingungen sein.
Die Symptome eines Burnouts gehen immer mit einem Gefühl der starken Überlastung und des Ausgebranntseins einher. Manchmal ist Burnout auch ein Vorbote von Krankheit.

Familien(-mitglieder) brauchen oftmals Unterstützung von außerhalb. Sie schaffen es nicht mehr alleine. Sie brauchen Netzwerke, die ihnen die Lasten abnehmen. Ganz konkret: Ein Opa, der das Kind von der KiTa abholt und versorgt. Eine Nachbarin, die jede Woche einen halben Tag beim dementen Vater bleibt. Eine Freundin, die zuhören kann. [...]

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Begleiterkrankungen bei Burnout

Donnerstag, 28. November 2013 9:03

Nicht selten geht das Burnout-Syndrom mit psychosomatischen oder körperlichen Begleiterkrankungen einher, wie depressiven Störungen, Angststörungen, Bluthochdruck, orthopädischen Beschwerden bei Verspannungen, chronischem Tinnitus usw.. Langfristig kann sich eine immer negativer werdende Einstellung zu den anfänglich als positiv erlebten Herausforderungen und eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Oft sind massive Selbstwertprobleme und zunehmende Selbstunsicherheit eine weitere langfristige Folge. Bessert sich das Burn-out-Syndrom, gehen in der Regel auch die anderen Beschwerden zurück. [...]

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Tipps für Angehörige von Burnout-Betroffenen

Dienstag, 19. November 2013 10:53

Nehmen wir an, ein Familienmitglied von Ihnen leidet an Burnout. Was können Sie tun?

Burnout ist eine Krankheit, die nicht nur für den Betroffenen selbst belastend ist, auch die Burnout Angehörigen leiden in der Regel unter diesem Zustand. Denn die Situation erfordert viel Einfühlungsvermögen und Geduld, oft über einen langen Zeitraum. Das kann Familienmitglieder überfordern – Hilflosigkeit, Trauer, Wut oder Angst können sich breit machen. Wenn schon die Betroffenen häufig erst in der letzten, kritischen Burnout Phase feststellen, dass Sie darunter leiden, werden auch Angehörige von Burnout Betroffenen die Signale und Verhaltensänderungen nicht verstehen und auch die Ursache dafür voerets nicht nachvollziehen können.
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Burnout durch Mobbing und wie man vorbeugen kann

Donnerstag, 14. November 2013 10:36

Es gibt einige Maßnahmen die man gegen Mobbing unternehmen kann. Viele Praktiker empfehlen Betroffenen klar und deutlich „Stop“ zu sagen. Auch empfiehlt es sich die Unterstützung einer Beratungsstelle wie der Gesundheitsakademie Schmidbauer in Anspruch zu nehmen.

Aber auch im Betrieb kann man sich zunächst Hilfe holen, wie zum Beispiel die des Vorgesetzten. Ist dieser selber in den Mobbing-Prozess involviert, muss man eine Leiter nach oben gehen und dessen Vorgesetzten um Hilfe bitten. Ist keiner der Vorgesetzten bereit zu helfen, kann man sich auch gleichgestellte Kollegen suchen und nach Unterstützung fragen. Gespräche mit Täter und Betroffenen sollten wenn möglich immer zu dritt geführt werden. Der dritte Mann dient dabei als Couch, Moderator und Zeuge. Auch kann der Betriebsrat mit einbezogen werden, gerade wenn die Mobbingattacken vom eigenem Chef kommen. [...]

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Burnout-Therapie im Berufsleben

Donnerstag, 7. November 2013 8:42

Möglicherweise lässt sich im Job doch das eine oder andere verbessern und vielleicht hilft es, sich intensiver mit den Kollegen auszutauschen. Manche Aufgaben sind eventuell im Team zu lösen oder können abgegeben werden. Eine Weiterbildung sorgt manchmal für neue Motivation. Je nach Fall ist auch der Wechsel in einen neuen Aufgabenbereich denkbar. Allerdings bietet die Arbeitsmarktsituation hier nicht immer Spielräume. Doch oft helfen schon Veränderungen am bestehenden Arbeitsplatz: Arbeitszeiten anpassen, Aufgaben im Team lösen oder delegieren, in intensiveren Kontakt zu den Kollegen treten, eine Weiterbildung besuchen oder der in einen anderen Arbeitsbereich wechseln. [...]

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