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Das Burnout Syndrom bei Kindern

Dienstag, 5. November 2013 8:20

Jedes vierte Kind ist psychisch auffällig. Vermehrt werden Angst, Unruhe, psychosomatische Schmerzen festgestellt. Immer mehr Kinder leiden unter psychischen Problemen und dadurch bedingten körperlichen Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen. “Psychische Störungen, vor allem psychosomatische Symptome, haben bei Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren beständig zugenommen. Das Burnout-Syndrom bringt man in erster Linie mit beruflichem Dauerstress in Verbindung. Doch es ist längst keine Krankheit, die nur Erwachsene betrifft.
Die Mädchen und Jungen sind unruhig, überaktiv, unkonzentriert, können nicht lange still sitzen und lassen sich leicht ablenken. Oder sie neigen zu Wutanfällen, streiten sich viel mit anderen Kindern , stehlen zu Hause oder in der Schule, machen sich viele Sorgen, sind unglücklich und leiden unter Ängsten. Besonders oft treten Probleme bei Kindern aus Familien mit geringerem Einkommen und wenig Bildung auf. [...]

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Was kann man tun, damit es nicht zum Burnout kommt?

Dienstag, 29. Oktober 2013 6:32

Burnout gilt mittlerweile fast schon als Volkskrankheit. Immer mehr Menschen sind ausgebrannt und bekommen ihren Alltag nicht mehr auf die Reihe. Bis es dazu kommt, muss jedoch im Voraus einiges passiert sein. Viel Stress im Job und keine Möglichkeiten, im Privatleben zur Ruhe zu kommen – wir leben in einer schnelllebigen Welt, die wohl immer häufiger Burnout-Erkrankungen hervorrufen wird. [...]

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Stress verhindern, Burnout vermeiden

Donnerstag, 24. Oktober 2013 10:14

Wie entsteht Stress? Wie kann man Stress auch positiv nutzen und wie kann man Burnout vermeiden?

Die meisten Menschen leiden unter Stress! Stress in der Arbeit, Stress zu Hause, ja Stress sogar in der Freizeit – das gehört heutzutage schon fast zum „guten Ton“. Vom Schüler über die berufstätige Mutter bis zum Topmanager – die meisten Menschen setzen die Anforderungen des modernen Lebens unter Druck. Oft ist Burnout die Folge und ist fast schon zur Volkskrankheit geworden. Die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen – ausgelöst durch Zeitdruck und Stress – sind seit 1999 um fast 80 Prozent gestiegen. Sie machen bereits knapp zehn Prozent der Ausfalltage aus, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK ermittelte.

Und das, obwohl das Wort Stress noch vor 100 Jahren völlig unbekannt war. Der österreichisch-kanadische Mediziner und Pionier der Stressforschung Hans Selye hat den Begriff erst in den 1930er Jahren geprägt. [...]

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Stress vermeiden und stattdessen entspannt den Burnout bekämpfen

Donnerstag, 17. Oktober 2013 9:31

Woran erkennt man, dass der Stresslevel zu hoch ist?

 Man hört oft: „Machen Sie sich keinen Stress!”. Einfacher gesagt als getan. Was ist, wenn man einfach so viel tun muss und die “To-do-Liste“ partout nicht kürzen kann?

Entscheidend ist selten das, was man zu tun hat, sondern wie die eigene Einstellung dazu ausfällt. Wenn man es sich zur Aufgabe macht, alles vorbildlich zu erledigen, sich keine Fehler zu leisten, möglichst noch vor dem Abgabetermin fertig zu sein und zudem Aufgaben anderer zu übernehmen, so intensiviert man den Stress.

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Wenn der Job die Seele frißt

Dienstag, 10. September 2013 9:00

Immer mehr Menschen geraten in die Burnout-Falle. Sie fühlen sich im Job gestresst, überfordert und nicht geschätzt. Gerade ihr Drang, fleißig und perfekt zu sein, lässt ihre Seele erkranken. Dabei helfen einfache Regeln gegen die Erschöpfung.

Eines Tages brach der 56-Jährige  Markus W. * weinend zusammen. Im Büro, unter den Augen der Kollegen. Als einen bitteren Moment bezeichnete er das. „Ich musste mir eingestehen, dass es nicht mehr ging.“

Seelischer Kollaps ohne ihn wahrzunehmen

Inzwischen kennt Markus W. sein Problem: Er liebt seine Arbeit – und neigt dazu, sich in den Job richtig reinzuknien. „Es gab Phasen, da habe ich mindestens 50 Stunden die Woche gearbeitet und bin regelmäßig am Wochenende ins Büro gefahren, um die Akten abzuarbeiten.“ So richtig zu „powern“, das habe ihm am Anfang Spaß gemacht und Befriedigung verschafft.
Doch dann ließen die Kräfte nach. Früher, sagt er, sei er wegen vermeintlicher Angstzustände wochenlang an seiner eigentlichen Krankheit „vorbeitherapiert“ worden. Über Burnout, hatte da noch niemand geredet.

* Name geändert

Stress, Druck und Angst

Viele Menschen fühlen sich durch die tägliche Job-Routine überfordert. Und das Gefühl trügt nicht. Laut Stressreport 2012, für den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bundesweit mehr als 17 500 Arbeitnehmer befragte, klagen 52 Prozent der Beschäftigten über Termin- und Leistungsdruck, 43 Prozent sind davon überzeugt, ihr Arbeitsstress habe in den letzten Jahren zugenommen. Fast jeder Fünfte fühlt sich überfordert.

Die Burnout-Epidemie kostet Unternehmen und Sozialversicherungen Milliarden

Auch Gewerkschaften und Rentenversicherer bestätigen: Der Job macht immer mehr Menschen fertig. Inzwischen, so die Berechnungen, leiden 41 Prozent all derer, die vorzeitig unfreiwillig aus dem Beruf ausscheiden, unter psychischen Störungen: etwa Depressionen, Panikattacken, Angststörungen.

Einige Arbeitnehmer wissen, dass ein Burnout verschiedene Ursachen haben kann. Was der eine verträgt, wirft den anderen eben aus der Bahn. Ein gemeinsamer Grund für die Erschöpfung so vieler Menschen ist allerdings deutlich zu erkennen. Die Arbeit wird immer schneller – und diese Beschleunigung stellet für viele Menschen ein Problem dar: sie können dem Tempo nicht standhalten.

Woran liegt es, dass die Arbeit Seelen zerschleißt?

Eine Antwort gibt Andreas Boes, Soziologe am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung in München. In den vergangenen Jahren haben er und sein Team mehr als tausend Interviews mit Angestellten geführt. Fazit von Boes: „Wir haben eine neue Belastungskonstellation: Zum einen immer mehr ältere Arbeitnehmer, zum anderen aber eine deutliche Leistungsverdichtung.“ Unternehmen erwarteten einen immer höheren Output innerhalb der gleichen Arbeitszeit. Sämtliche Aufgaben seien heute in Prozesse zergliedert.

Das gelte für IT-Spezialisten, die Kundenanfragen nach einer strikten Regel abarbeiten müssten, genauso wie für Krankenschwestern, denen etwa die Art der Patientenwäsche vorgeschrieben sei, oder für Behördenmitarbeiter, die bei sämtlichen Anträgen nach einem bestimmten Muster vorzugehen hätten.

 

Arbeiten bis zum Umfallen

Die Zergliederung der Arbeit war früher einmal nur der Schrecken der Fließbandarbeit. Inzwischen frisst sie sich längst in alle Branchen und Berufe. Für beinahe jede Tätigkeit existieren Zeitvorgaben, an denen Controller und Optimierer im Namen der Effizienz immer weiter schrauben. Arbeitnehmer, warnt Boes, würden so jegliche Handlungsspielräume verlieren. Damit gehe das Bewusstsein verloren, selbst für das Unternehmen wichtig zu sein. „Die Leute fühlen sich nur noch als Zahl innerhalb eines Systems.“ Auch ein „System permanenter Bewährung“ verunsichere und quäle viele Menschen.

 

Was kann da dem Einzelnen helfen?

Ein jeder, der die Einflüsse solcher Belastungen bei sich selbst spürt, sollte dringend versuchen, sich einen Ausgleich zur täglichen Arbeitsroutine zu verschaffen, bei dem er etwas Eigenes kreiert: etwas

haptisch herzustellen und dieses dann wertzuschätzen kann eine gute Hilfe sein mit den unbefriedigenden Arbeitsprozessen und der Zergliederung im Beruf besser zu recht zu kommen.
Wer sich so etwas selbst nicht  zutraut, kann Kurse für z.B.  Malen, Bogenherstellung, Schreinern, u.v.m. besuchen.

Gute Tipps dazu gibt auch die Gesundheitsakademie Schmidbauer und bietet Hilfe in einem dreiwöchigen Seminar für Burnout Betroffene.

 

Quelle: Focus Magazin – Nr.24 /2013

 

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Mythen und Fakten über Burnout

Dienstag, 30. April 2013 11:58

Stress, Burnout und ihre Folgen gehören in der gesellschaftlichen Diskussion derzeit zu den “großen Themen”. Eine wachsende Zahl Betroffener – und durchaus nicht nur Prominente – macht ihre Burnout-Erfahrungen öffentlich. Unternehmen, Krankenkassen sowie die Gesellschaft insgesamt leiden unter Produktivitätsausfällen und steigenden Kosten für die chronische Erschöpfung. [...]

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Neues Diagnoseverfahren für Burnout-Patienten

Dienstag, 16. April 2013 12:00

Die Zahl der Menschen, die am Burnout-Syndrom erkranken, steigt von Jahr zu Jahr. Doch leider tun sich Ärzte immer noch schwer damit, die Krankheit zu diagnostizieren und sie effektiv zu behandeln. Wer vom Burnout-Syndrom betroffen ist, braucht jedoch schnelle Hilfe. Erfolgt keine Therapie, können sich die Beschwerden im Laufe der Zeit verschlimmern und im Ernstfall chronisch werden. Doch es gibt Hoffnung: Forscher, die im Institut für Stressmedizin an der Uni Trier tätig sind, haben ein innovatives Verfahren zur Diagnostik und Behandlung von Stresserkrankungen entwickelt. [...]

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Burnout-Bewältigung durch individuelle Handlungsräume

Dienstag, 2. April 2013 11:59

Vorträge und Diskussionen zum Thema Burnout stehen auch immer öfter auf der Agenda direkt berufsbezogener Veranstaltungen und Kongresse. Die Jahreshauptversammlung der evangelischen Diakonie in Unterfranken in Bad Neustadt an der Saale stand sogar vollständig unter dem Motto “Burnout und Bewältigung”. Das Expertenreferat hielt Dr. Lothar Schattenburg, der Leitende Psychologen der Psychosomatischen Klinik in Bad Neustadt. [...]

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Burnout – “psychosoziale Epidemie” mit langen Entstehungszeiten

Freitag, 22. März 2013 10:07

Das “Hamburger Abendblatt” publiziert seit einiger Zeit eine “Burnout-Serie” mit Zahlen, Fakten, Hintergründen und Geschichten zum Thema “chronische Erschöpfung”. Im aktuellen Artikel vom Anfang dieser Woche ging es um die Persönlichkeitseigenschaften, die für einen Burnout besonders prädestinieren und um den oft sehr langen Zeitraum, in dem Betroffene versuchen, ihr Leiden an Job und Alltag ohne “Gegensteuern” auszuhalten. [...]

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Burnout bei Senioren – ein “vergessenes” Phänomen

Mittwoch, 16. Januar 2013 10:10

Dass ein Burnout jeden treffen kann, ist bekannt. In der aktuellen Burnout-Debatte geht es längst nicht mehr um die – im Kern ja auch prestigeträchtige – chronische Überlastung von Unternehmern, Managern und Führungskräften, sondern um die gesundheitlichen Folgen von Dauerstress für alle Menschen. Trotzdem wird ein Burnout-Risiko in der öffentlichen Meinung auch heute vor allem den “Leistungsträgern der Gesellschaft” zugeschrieben. [...]

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