Tag-Archiv für » Leistungsdruck «

Schlafstörungen als Ursache für Burnout

Donnerstag, 27. Februar 2014 11:41

Auch wenn es keine einheitliche Meinung darüber gibt, wie das Burnout-Syndrom entsteht: Chronischer Stress wird allgemein als Hauptursache für die Erkrankung betrachtet. Zudem gilt als gesichert, dass persönliche Faktoren wie zum Beispiel Perfektionismus oder hochgradiger Ehrgeiz die Entstehung eines Burnout begünstigen. Immer mehr deutet jedoch darauf hin, dass auch Schlafstörungen eine entscheidende Rolle spielen. [...]

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Burnout-Prävention: Tipps für Arbeitnehmer

Dienstag, 18. Februar 2014 13:18

Vom Burn-Out ist derzeit viel die Rede. Psychologen attestieren immer mehr Arbeitnehmern, vollkommen ausgebrannt zu sein. Ein voller Terminkalender, mittags keine Pause, zwischendurch noch E-Mails beantworten und immer Höchstleistung bringen: Wem der Stress in der Arbeit zu viel wird, der riskiert ein Burn-out-Syndrom. Wenn man weiß, wie es dazu kommt, kann man das als Arbeitnehmer vielleicht verhindern. [...]

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Symptome eines Burnout-Syndroms bei Kindern

Donnerstag, 30. Januar 2014 10:30

Burnout ist längst keine Krankheit, die nur Erwachsene betrifft. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO wird die Depression im Jahre 2020 die zweithäufigste Krankheit weltweit sein und die häufigste in den sogenannten Entwicklungsländern. Doch trotz ihrer weiten Verbreitung gehört sie immer noch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen. Besonders besorgniserregend an der Statistik ist, dass die Patienten immer jünger werden. [...]

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Burnout bei jungen Müttern

Donnerstag, 23. Januar 2014 12:50

Erst hieß es, Burn-out sei eine reine Manager-Krankheit, doch inzwischen ist unter Experten die Erkenntnis durchgedrungen: Auch berufstätige Mütter sind besonders gefährdet, in diesen Zustand des Ausgebranntseins zu geraten. Manchmal geht das schleichend vor sich, doch gerade bei engagierten, perfektionistischen Frauen gibt der Körper oft auch mit aus heiterem Himmel auftretenden Beschwerden das Signal: Bis hierher und nicht weiter! Nicht umsonst hat sich der moderne Begriff „Familienmanagerin“ etabliert, denn die Aufgaben einer (berufstätigen) Mutter sind genauso komplex und der Zeitdruck, unter dem sie steht, ist genauso hoch wie in einer Führungsposition. [...]

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Depressionen und Burnout bei Kindern und Jugendlichen

Donnerstag, 9. Januar 2014 10:18

Nach Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO wird die Depression im Jahre 2020 die zweithäufigste Krankheit weltweit sein, und die häufigste in der sogenannten entwickelten Welt, den OECD-Staaten. Doch trotz ihrer weiten Verbreitung gehört sie immer noch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen. Besonders besorgniserregend an der Statistik ist, dass die Patienten immer jünger werden.

Hauptgruppe sind Zehn- bis Zwanzigjährige, aber es gibt auch schon Siebenjährige, die sich dem schulischen Druck nicht gewachsen fühlen. Die trostlose Zukunftsperspektive, die drohende Arbeitslosigkeit, das Fehlen von Bindungsstrukturen und die allgemeine Sprachlosigkeit in den Familien – da stellt sich bei den Kindern oft das Gefühl ein, nicht gewünscht zu sein. Eindeutig erkennbar sind die selbstzerstörerischen Auswirkungen der Depression wie die Magersucht oder das Selbstverletzen durch Ritzen der Haut. [...]

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Berufsanfänger und das Burnout-Syndrom

Dienstag, 7. Januar 2014 10:57

Das Burnout-Syndrom trifft nicht mehr nur Führungskräfte oder Menschen in sozialen Berufen im mittleren Alter. Auch immer mehr Berufsanfänger leiden unter dem Ausgebranntsein. Nach Studien der Krankenkassen DAK, TK und AOK leidet jeder zehnte Berufstätige unter 30 Jahren unter Schmerzen ohne organische Ursachen, meist begleitet von Burn-out und Depressionen. Auch der Betriebskrankenkassen Bundesverband beobachtet, dass seit 2004 immer mehr junge Arbeitnehmer mit der Diagnose Burn-out krankgeschrieben werden. [...]

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Burnout in der Familie

Donnerstag, 5. Dezember 2013 9:28

Für Burnout gibt es viele Gründe. Es kann die Dreifachbelastung durch Pflege, Familie und Beruf sein. Es können existenzielle Geldsorgen, unüberwindbare Spannungen zwischen Mann und Frau oder extrem belastende Arbeitsbedingungen sein.
Die Symptome eines Burnouts gehen immer mit einem Gefühl der starken Überlastung und des Ausgebranntseins einher. Manchmal ist Burnout auch ein Vorbote von Krankheit.

Familien(-mitglieder) brauchen oftmals Unterstützung von außerhalb. Sie schaffen es nicht mehr alleine. Sie brauchen Netzwerke, die ihnen die Lasten abnehmen. Ganz konkret: Ein Opa, der das Kind von der KiTa abholt und versorgt. Eine Nachbarin, die jede Woche einen halben Tag beim dementen Vater bleibt. Eine Freundin, die zuhören kann. [...]

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Burnout – Wer gehört zur Risikogruppe?

Dienstag, 12. November 2013 12:03

Im modernen Arbeitsleben sind die individuellen Anforderungen stark gestiegen. Vielfach wird eine Überlastung aber aus Sorge um den eigenen Ruf oder den Arbeitsplatz nicht thematisiert. Hinzu kommt, dass häufig die besonders leistungswilligen Menschen überfordert werden, und diese aus zu großem Verantwortungsbewusstsein dazu neigen, Überforderungen nicht einzugestehen. Sie gehören zu einer Risikogruppe.

Parallel zur steigenden Arbeitsbelastung steigt die Anzahl von Mitarbeitern, die deutliche Burnout-Symptome bei sich wahrnehmen. In Deutschland befindet sich laut Umfragen derzeit jeder vierte Arbeitnehmer in einer beruflichen Situation, die ein Burnout begünstigt. Untersuchungen aus den Jahren 2000 und 2004 stellen deutlich steigende Stresspegel am Arbeitsplatz fest, so dass bereits mehr als jeder zehnte Arbeitnehmer an Stress, Ängsten, Depressionen oder Burnout leidet. Globalisierung, höherer Wettbewerb, die immer schnellere Einführung neuer Technologien und gleichzeitig steigende Arbeitslosigkeit erhöhen den Druck auf Unternehmen und Arbeitnehmer. [...]

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Burnout-Therapie im Berufsleben

Donnerstag, 7. November 2013 8:42

Möglicherweise lässt sich im Job doch das eine oder andere verbessern und vielleicht hilft es, sich intensiver mit den Kollegen auszutauschen. Manche Aufgaben sind eventuell im Team zu lösen oder können abgegeben werden. Eine Weiterbildung sorgt manchmal für neue Motivation. Je nach Fall ist auch der Wechsel in einen neuen Aufgabenbereich denkbar. Allerdings bietet die Arbeitsmarktsituation hier nicht immer Spielräume. Doch oft helfen schon Veränderungen am bestehenden Arbeitsplatz: Arbeitszeiten anpassen, Aufgaben im Team lösen oder delegieren, in intensiveren Kontakt zu den Kollegen treten, eine Weiterbildung besuchen oder der in einen anderen Arbeitsbereich wechseln. [...]

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Wenn der Job die Seele frißt

Dienstag, 10. September 2013 9:00

Immer mehr Menschen geraten in die Burnout-Falle. Sie fühlen sich im Job gestresst, überfordert und nicht geschätzt. Gerade ihr Drang, fleißig und perfekt zu sein, lässt ihre Seele erkranken. Dabei helfen einfache Regeln gegen die Erschöpfung.

Eines Tages brach der 56-Jährige  Markus W. * weinend zusammen. Im Büro, unter den Augen der Kollegen. Als einen bitteren Moment bezeichnete er das. „Ich musste mir eingestehen, dass es nicht mehr ging.“

Seelischer Kollaps ohne ihn wahrzunehmen

Inzwischen kennt Markus W. sein Problem: Er liebt seine Arbeit – und neigt dazu, sich in den Job richtig reinzuknien. „Es gab Phasen, da habe ich mindestens 50 Stunden die Woche gearbeitet und bin regelmäßig am Wochenende ins Büro gefahren, um die Akten abzuarbeiten.“ So richtig zu „powern“, das habe ihm am Anfang Spaß gemacht und Befriedigung verschafft.
Doch dann ließen die Kräfte nach. Früher, sagt er, sei er wegen vermeintlicher Angstzustände wochenlang an seiner eigentlichen Krankheit „vorbeitherapiert“ worden. Über Burnout, hatte da noch niemand geredet.

* Name geändert

Stress, Druck und Angst

Viele Menschen fühlen sich durch die tägliche Job-Routine überfordert. Und das Gefühl trügt nicht. Laut Stressreport 2012, für den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bundesweit mehr als 17 500 Arbeitnehmer befragte, klagen 52 Prozent der Beschäftigten über Termin- und Leistungsdruck, 43 Prozent sind davon überzeugt, ihr Arbeitsstress habe in den letzten Jahren zugenommen. Fast jeder Fünfte fühlt sich überfordert.

Die Burnout-Epidemie kostet Unternehmen und Sozialversicherungen Milliarden

Auch Gewerkschaften und Rentenversicherer bestätigen: Der Job macht immer mehr Menschen fertig. Inzwischen, so die Berechnungen, leiden 41 Prozent all derer, die vorzeitig unfreiwillig aus dem Beruf ausscheiden, unter psychischen Störungen: etwa Depressionen, Panikattacken, Angststörungen.

Einige Arbeitnehmer wissen, dass ein Burnout verschiedene Ursachen haben kann. Was der eine verträgt, wirft den anderen eben aus der Bahn. Ein gemeinsamer Grund für die Erschöpfung so vieler Menschen ist allerdings deutlich zu erkennen. Die Arbeit wird immer schneller – und diese Beschleunigung stellet für viele Menschen ein Problem dar: sie können dem Tempo nicht standhalten.

Woran liegt es, dass die Arbeit Seelen zerschleißt?

Eine Antwort gibt Andreas Boes, Soziologe am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung in München. In den vergangenen Jahren haben er und sein Team mehr als tausend Interviews mit Angestellten geführt. Fazit von Boes: „Wir haben eine neue Belastungskonstellation: Zum einen immer mehr ältere Arbeitnehmer, zum anderen aber eine deutliche Leistungsverdichtung.“ Unternehmen erwarteten einen immer höheren Output innerhalb der gleichen Arbeitszeit. Sämtliche Aufgaben seien heute in Prozesse zergliedert.

Das gelte für IT-Spezialisten, die Kundenanfragen nach einer strikten Regel abarbeiten müssten, genauso wie für Krankenschwestern, denen etwa die Art der Patientenwäsche vorgeschrieben sei, oder für Behördenmitarbeiter, die bei sämtlichen Anträgen nach einem bestimmten Muster vorzugehen hätten.

 

Arbeiten bis zum Umfallen

Die Zergliederung der Arbeit war früher einmal nur der Schrecken der Fließbandarbeit. Inzwischen frisst sie sich längst in alle Branchen und Berufe. Für beinahe jede Tätigkeit existieren Zeitvorgaben, an denen Controller und Optimierer im Namen der Effizienz immer weiter schrauben. Arbeitnehmer, warnt Boes, würden so jegliche Handlungsspielräume verlieren. Damit gehe das Bewusstsein verloren, selbst für das Unternehmen wichtig zu sein. „Die Leute fühlen sich nur noch als Zahl innerhalb eines Systems.“ Auch ein „System permanenter Bewährung“ verunsichere und quäle viele Menschen.

 

Was kann da dem Einzelnen helfen?

Ein jeder, der die Einflüsse solcher Belastungen bei sich selbst spürt, sollte dringend versuchen, sich einen Ausgleich zur täglichen Arbeitsroutine zu verschaffen, bei dem er etwas Eigenes kreiert: etwas

haptisch herzustellen und dieses dann wertzuschätzen kann eine gute Hilfe sein mit den unbefriedigenden Arbeitsprozessen und der Zergliederung im Beruf besser zu recht zu kommen.
Wer sich so etwas selbst nicht  zutraut, kann Kurse für z.B.  Malen, Bogenherstellung, Schreinern, u.v.m. besuchen.

Gute Tipps dazu gibt auch die Gesundheitsakademie Schmidbauer und bietet Hilfe in einem dreiwöchigen Seminar für Burnout Betroffene.

 

Quelle: Focus Magazin – Nr.24 /2013

 

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